»All-ein. Meinungsfreiheit im Alter«

Beschreibung

Die Würde des Menschen ist unantastbar – das steht im Grundgesetz. Und wir Alten sind ‚vulnerabel‘ – das haben wir gelernt in der Pandemie. Für alle, die das Wort nicht übersetzen können, gibt es auch eingutes, altes deutsches Wort: Wir sind „verletzlich“ – wie unsere Enkelkinder auch …
Gesetze – also das Grundgesetz – sind ein Konstrukt, nicht wirklich wirksam. Gesetze sind der Versuch, es besser zu machen als der liebe Gott, der uns Verletzlichkeit zumutet … Wie kann „der liebe Gott“ das zulassen!? Mit Verletzlichkeit haben wir ein langes Leben lang Erfahrung gemacht – dazu haben wir etwas zu sagen – aber – reicht dafür die demokratische Meinungsfreiheit? Oder sind wir out? Nicht mehr gefragt?
Die Autorin und Künstlerin Heide Marie Voigt wagt, viele Denk-Ebenen zu mischen. Sie nähert sich der Einsamkeit im Alter aufmüpfig und amüsant. Sie berichtet über die eigenen Erfahrungen und ermutigt zum Nachdenken und zu einem neuen Umgang damit.

Nach der Lesung ist noch Zeit zum Gedankenaustausch.

Veranstaltung in Kooperation mit dem AWO-Projekt „Der rote Faden für den Ruhestand“.

Foto: H.L. Trujillo Insan

Wo und wann

22.02.2024 ab 12:00
Vegesack

Kostenlose Veranstaltung