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Siegfried Lenz: Die frühen Jahre – Wie aus dem Journalisten der Schriftsteller wurde

Beschreibung

Die literarisch interessierten Leser kennen die Bücher von Siegfried Lenz, die „Masurischen Geschichten“, „Der Mann im Strom“ „Das Feuerschiff“ und die großen Romane „Heimatmuseum“ und „Deutschstunde“, die ihn weltberühmt gemacht haben und die in viele Sprachen übersetzt wurden. Aber dass aus dem Kriegsheimkehrer und jungen Studenten an der Hamburger Universität einmal ein Schriftsteller werden würde, war nicht sein Plan. Er wollte Lehrer werden, wurde aber zunächst Journalist beim damaligen Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) und bei der Zeitung „Die Welt“ in der britischen Zone. Das journalistische Handwerk half ihm als Schriftsteller, seine Geschichten und Charaktere zu entwickeln. So auch bei dem weniger bekannten Roman „Stadtgespräch“ (1963), der in einer Kleinstadt am Fjord spielt. Der präzise recherchierte historische Hintergrund verweist auf das besetzte Norwegen im zweiten Weltkrieg. Daniel, der Anführer der Widerstandsgruppe, hat nur die Wahl zwischen zwei falschen Entscheidungen. Er wird schuldig, wie er sich auch entscheidet. Der Roman wurde zunächst in der „Welt“ als Zeitungsroman und erst später als Buch veröffentlicht.

Der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Peter von Rüden wird während des Vortrags über den jungen Lenz ausgewählte Filmsequenzen aus einem von ihm produzierten ARTE-Themenabend zeigen und prominente Stimmen über Lenz einspielen, u.a. Betrachtungen von dessen Freund Helmut Schmidt.

Kooperation: Deutsch- Norwegische Freundschaftsgesellschaft e.V. (DNF).

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Wo und wann

Di, 10.03.2026 ab 18:30
Zentralbibliothek
Wall-Saal (Zugang außen Am Wall)

Kostenlose Veranstaltung