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Raul Krauthausen, mit Mütze und kariertem Hemd, sitzt im Rollstuhl. Foto © Anna Spindelndreier
Online Veranstaltung
17.02.2022
17:00 - 18:30
Raúl Krauthausen: Inklusion? So gelingt sie auch beim lebenslangen Lernen!

„Alle Angebote einer Stadtbibliothek oder einer Weiterbildungseinrichtung werden auch für Menschen mit jeder Art von Einschränkung und Behinderung entwickelt – und zwar von der Programmplanung bis zur Durchführung.“ 

So beschreibt Raúl Krauthausen seine Vision von der "Bildung für alle". Aber, wer plant beispielsweise einen Kochkurs oder eine Podiumsdiskussion so, dass sich auch Menschen mit Behinderung angesprochen fühlen, dass sie dann auch wirklich kommen, gerne teilnehmen und die Veranstaltung am Ende als Bereicherung für sich sehen können? Als Rollstuhlfahrer weiß Krauthausen, wie wichtig eine barrierefreie und inklusive Gesellschaft ist. Für ihn ist Inklusion schon lange keine freiwillige Option mehr. Es muss selbstverständlich sein, gleichberechtigt am lebenslangen Lernen teilzuhaben. Das lebenslange Lernen bietet die Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit zu entfalten und zu stärken, aktiver Teil des sozialen und kulturellen Lebens zu sein und sich in demokratische Prozesse einzubringen. Raúl Krauthausen plädiert eindringlich dafür, dass sich die Schaffung neuer struktureller Rahmenbedingungen für alle lohnt.

Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Bremen in Kooperation mit dem Referat für Weiterbildung der Senatorin für Kinder und Bildung sowie dem Landesbehindertenbeauftragten der Freien Hansestadt Bremen. – Gefördert im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes.

Anmeldung barrierearm per E-Mail über kontakt@stadtbibliothek.bremen.de oder über unser Anmeldeportal hier

Der Teilnahmelink wird per E-Mail an alle Angemeldeten verschickt.

Eine Veranstaltung mit Gebärdensprache- und Schriftdolmetschen. Für weiteren Unterstützungsbedarf schreiben Sie uns bitte an kontakt@stadtbibliothek.bremen.de

Livestream per Zoom.  Die Vorträge werden aufgezeichnet und anschließend ohne Dolmetschen hier veröffentlicht.

Foto © Anna Spindelndreier