Portrait Sibel Schick und Buchcover

Mein Körper – wessen Entscheidung? & Weißen Feminismus canceln – Lesung und Gespräch mit Sibel Schick

Beschreibung

Die Autorin Sibel Schick kommt auf Einladung von Queeraspora e.V. im Rahmen von queer.lit! in die Stadtbibliothek Bremen.

Sibel Schick, 1985 in Antalya geboren, ist freie Autorin, Journalistin und Kolumnistin. Sie ging 2009 nach Deutschland, seit 2015 schreibt sie Texte über Feminismus, Rassismus und die Türkeipolitik. Ihre Kolumnensammlung Hallo, hört mich jemand? erschien 2020 bei Edition Assemblage, ihre Kolumnen im Missy Magazine, bei nd, in der taz und bei Campact. Bei S. FISCHER erschien 2023 ihr Buch Weißen Feminismus canceln und 2026 Mein Körper – wessen Entscheidung?
Über beide Bücher wird sie auf der Bühne mit Mitgliedern des Vereins Queeraspora e.V. sprechen.

Zum Inhalt: Die Gesellschaft rückt nach rechts, der gebärfähige Körper wird zum Politikum. Bestechend klug analysiert Sibel Schick, warum mit unseren Körpern keine Politik gemacht werden darf.
Dass Schwangerschaftsabbrüche Leben retten können, hat Sibel Schick am eigenen Leib erfahren. Und auch, gegen welche Widerstände sie ankämpfen musste, bevor der rettende Eingriff durchgeführt wurde. Körperliche Selbstbestimmung ist aber keine Privatsache: Ob und unter welchen Bedingungen wir Kinder bekommen wollen, ist hochpolitisch. Reproduktive Freiheit wird heute unter Strafe gestellt, Staaten bestimmen über den Zugang zu medizinischer Versorgung – auch in Deutschland. Berührend und kämpferisch zeigt Schick, dass echte Gerechtigkeit in einer gemeinsamen Befreiung liegt.

Moderation: Queeraspora e.V.

Eine Kooperation des Literaturhaus Bremen, von Queeraspora e.V. und der Stadtbibliothek Bremen.
Mit freundlicher Unterstützung des Senators für Kultur, der Karin und Uwe Hollweg Stiftung und der Stiftung schwule freunde bremen.

Bitte hier anmelden!

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Wo und wann

Mi, 27.05.2026 ab 19:00
Zentralbibliothek
Wall-Saal (Zugang außen über Am Wall)

Kostenlose Veranstaltung