Portrait und Buchcover von Lin Hierse
copyright - Linda Rosa Saal

50. Literarische Woche: Lin Hierse „Das Verschwinden der Welt“

Das große Haus am Fluss verspricht Marta einen Neuanfang. Sie verliebt sich in das alte Gebäude, das Zeuge zahlloser Leben, Träume und Verluste geworden ist. Nur wenige sind noch hier: neben Marta nur Herr Yi, die Dichterin und Lu. Als Marta kurz nach ihrem Einzug erfährt, dass das Haus abgerissen werden soll, will sie kämpfen, aber findet in den anderen keine Verbündeten. Also stemmt sie sich allein gegen das Verschwinden der Geschichten, Erinnerungen und einer ganzen Welt. Ein leuchtender, kluger Roman, der voller Schönheit davon erzählt, was uns im Angesicht großer Umbrüche bleibt.

Lin Hierse ist Schriftstellerin und Journalistin. Ihre Texte und Kolumnen erscheinen unter anderem in der taz, bei Zeit Online und in Literaturzeitschriften. Nach ihrem hochgelobten Debüt Wovon wir träumen (Piper 2022) ist Das Verschwinden der Welt ihr zweiter Roman. Lin Hierse lebt und arbeitet in Berlin.

Begrüßung: Dr. Mingyao Li, Konfuzius-Institut Bremen
Moderation: Tatjana Vogel, globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur

Eine Veranstaltung des Konfuzius-Institut Bremen in Kooperation mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung.

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Wo und wann

Mi, 28.01.2026 um 19:00
Zentralbibliothek
Wall-Saal (Zugang außen über Am Wall)
Eintritt 6,00€
Ermäßigt: 4 EUR